Sonne, Sommer und Sonnenbrand?

posted Juli 16th, 2015 · by Helden · in Freizeit & Unterhaltung, Mode & Lifestyle, Reisen & Mobilität, Sport

Sonne, Sommer, hohe Temperaturen…und Sonnenbrand. Was soll man und was kann man tun um sich vor den gleissenden Strahlen unseres Zentralgestirnes zu schützen?

 

Der lang ersehnt Sommer ist endlich da und erschlägt uns schier mit seiner Hitze und Sonnenschein. Da gibt es nur noch eins: Raus aus der Wohnung, rein ins Gewässer, sei es der Rhein, Limmat, Aare, Vierwaldstättersee oder die Maggia.

 

Doch obwohl das kühle Nass uns die ersehnte Erfrischung bringt, sind wir draussen der Sonnenstrahlung nahezu schutzlos ausgeliefert, ist man nicht durch Sonnencreme oder durch ein schattiges Plätzchen geschützt. Jedoch darf nie vergessen werden, dass Schatten nicht gänzlich vor der Sonne schützt, denn die indirekten Sonnenstrahlen, reflektiert vom Boden, können immer noch problemlos genug intensiv sein, um die Haut zu schädigen.

 

Inzwischen ist eigentlich allen klar, dass zu viel Sonne der Haut schaden kann und die Wahrscheinlichkeit für Hautkrebs erhöht. Diejenigen, welche dies noch nicht wissen, müssen es auch nicht, denn in ihren Höhlen scheint sehr selten die Sonne…

 

Sonnencreme ist eine einfache Möglichkeit sich von der schädlichen UVA- und UVB-Sonnenstrahlung zu schützen. Doch scheint Ihre Anwendung, bzw. der angegebene Lichtschutzfaktor wenig intuitiv zu sein und viele Leute schützen sich unzureichend mit Sonnencreme.

 

Vereinfacht ausgedrückt, der Lichtschutzfaktor (LSF oder SPF) einer Sonnencreme sagt aus, wie viel der schädlichen UV-Strahlung durch die Creme in die Haut dringt. Dabei besagt ein LSF von 25, dass nur noch 4%, bzw. 1/25 Teil der UV-Strahlung durch die Haut dringt und diese schädigen kann. Das heisst, falls man in der Mittagszeit, ohne Sonnencreme, nach 15 Minuten einen Sonnenbrand erhält (Nein, diese Dauer ist nicht sehr kurz, sondern durchaus realistisch), kann man diese Zeitspanne mit einer Sonnencreme mit dem LSF von 25 um 25-Mal erhöhen. Sprich, man könnte theoretisch etwas mehr als 6 Stunden in der Sonne verweilen, bevor der gefürchtete Sonnenbrand auftritt. Dies sind natürlich nur theoretische Werte, denn durch Reibung, Wasserkontakt und Schwitzen verliert man viel schneller den Schutz der Creme.

 

Eine wichtige Variable bei der Wahl des Lichtschutzfaktors einer Sonnencreme ist der eigene Hauttyp und der somit einhergehende Eigenschutz. Bei einem durchschnittlichen Schweizer beträgt die Eigenschutzzeit nur 10-20 Minuten! Eincremen ist daher Pflicht, ob alt oder jung.

 

Natürlich gibt es viele Tipps und Tricks für das „gesunde“ (sowas gibt es nicht) Sonnenbad: Vermeiden der Sonne zwischen 11 Uhr und 15 Uhr, Kinder gehören nicht in die Sonne, richtige Kleidung und Sonnenbrille. All dies könnt ihr auf der Seite der Krebsliga in aller Ausführlichkeit durchlesen und zwar hier.

 

So, ich muss jetzt los, und zwar in die Aare. Daher bleibt mir nicht mehr viel übrig, als euch viel Spass „bim Sünnele“ zu wünschen und bis bald.

Helden

Website: http://konsumhelden.ch

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