Sina: „Es ist sehr viel Musik“

posted August 23rd, 2015 · by Padrigo · in Freizeit & Unterhaltung

Wahrscheinlich kennt kein anderer Act im Line-up das Openair Gampel so gut, wie sie: Sina ist nur 10 Gehminuten vom Festivalgelände aufgewachsen und war von Anfang an dabei – erst als Besucherin, mittlerweile zum fünften Mal als Musikerin auf der Bühne. Wir sprachen mit ihr über die Entwicklung des Festivals, Festivalbesucher und über ihren privaten Musikkonsum.

 

Sina ist DIE Mundartsängerin schlechthin in der Schweiz. Man sähe es Ursula Bellwald, wie sie mit bürgerlichem Namen heisst, nicht an, aber sie ist seit mehr als 20 Jahren erfolgreich im Geschäft. Songs wie „Wänn nit jetzt wänn dä„, „Ich schwöru“ oder natürlich ihr Cover „Där Sohn vam Pfarrer“ kennen und mögen Jung und Alt. Mit ihren zehn Alben holte Sina seit 1994 insgesamt 9 Gold- und 2 Platinauszeichnungen. Das neuste Album „Tiger & Reh“ erschien Ende des vergangenen Winters.

 

Es passte, dass die gebürtige Gampjerin für die Jubiläums-Ausgabe des Openair Gampel erneut auf der Bühne stand. Es war ihr mittlerweile fünfter Auftritt am „Heim-Openair“. Es sei ganz klar ein einzigartiges Gefühl, in Gampel auf der Bühne stehen zu können, schwärmte Sina nach ihrem Auftritt. Auch sonst verbinde sie mit dem Openair viele schöne Erinnerungen: „Ich bin in Gampel aufgewachsen. Das Openair begleitet mich seit 30 Jahren: auf der Bühne, aber natürlich auch vor der Bühne – als Fan von gewissen Bands.“ Wobei in den letzten Jahren weniger Zeit geblieben sei, so Sina, da sie meist kurzfristig aufs Gelände gekommen sei für den Auftritt und dann hinter der Bühne blieb (um zum Beispiel den Konsumhelden ein Interview geben zu können – MERCI!).

 

Nicht nur die eigene Planung hat sich geändert, auch sonst sei das Openair fast nicht mehr zu erkennen. Ihr fehlt etwas, was es früher noch gab – aber für die Festivalbesucher scheint genau das nötig zu sein:

 

Zwischenzeitlich raus zu sein aus dem Ganzen, ist für Sina aber auch fernab von Festivals wichtig. Gerade wenn sie selber Musik mache, brauche sie auch mal Ruhe. Obwohl Sina von sich selbst sagt, dass sie sehr gerne Musik hört – wenn die Texte sie berühren. Scheint ganz, dass so der Prozess in Gang gesetzt wird, um selber witzige, berührende, fantastische Geschichten erzählen zu können. Allerdings gibt es einen Musikstil, den Sina nicht hört:

 

Daneben kommen zwei Dinge – oder sagen wir eineinhalb (abzüglich des Fendant) – nicht an bei Sina, die wir fadengerade danach gefragt haben, wofür sie niemals Geld ausgeben würde:

 

Freude an Musik behalten

Bevor wir Sina aus dem Interview entliessen und sie sich mit Freunden und Familie aufs Gelände begeben konnte, wollten wir von unserer charmanten Gesprächspartnerin wissen, was sie dem Openair zum Jubiläum wünsche.

 

Wir schliessen uns den Wünschen an – und freuen uns auf künftige Konzerte und Festivals.
Bis bald!

Padrigo

Website: http://konsumhelden.ch

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