Fasten – der Selbstversuch

posted April 14th, 2015 · by Helden · in Essen & Trinken

Salü zusammen

 

Und wieder einmal habe ich einen Selbstversuch gewagt, nach veganer und vegetarischer Küche nun das Fasten.

 

Ok die erste Frage die sich einem wohl aufdrängt, wenn man den Titel liesst ist: „Wieso zur Hölle sollte jemand fasten wollen?“

 

Eine gute Frage, hier die Erklärung:

Vor einiger Zeit habe ich auf Netflix eine Doku gesehen mit dem Titel: Fat, Sick and Nearly Death übersetzt: Dick, krank und beinahe tot.

 

In der Doku geht es um einen 48 Jahre alten Australier der fett, krank und in einigen Jahren wohl tot wäre. Nach einem Ärztemarathon entschliesst er sich zu fasten, um zu sehen ob das seinem Körper eine positive Veränderung bringen könnte. Das ist die Kurzfassung…

 

Lange Rede kurzer Sinn, er nimmt ab, kann Seine Medikamentendosis reduzieren und erlebt ganz allgemein ein ganz neues Körpergefühl.

 

Ihr könnt euch die Doku inzwischen auch auf Youtube anschauen:

 

Na schön das hört sich eigentlich ja alles gut und schön an… Wie immer aber gerade in der Ernährungsindustrie sollte man aber sehr kritisch sein und lieber 2 oder 3 mal hinschauen wenn einem quasi eine Wunderheillung versprochen wird.

 

Das Fasten selbst ist eine ziemlich alte Tradition die auch in der Kirche einen festen Platz hat. Mehr dazu könnt Ihr auf Wikipedia nachlesen. Wer sich für die religiösen Aspekte nicht interessiert kann sich das sparen. http://de.wikipedia.org/wiki/Fastenzeit

 

Nun wieder zu mir und meinem Selbstversuch…

 

Ganz nach dem Vorbild von Fat, Sick and Nearly Death wollte ich es mal mit Saftfasten versuchen. Wieso? Wieso denn nicht, da ich mich für (fast) alle Arten der Ernährung interessiere wollte ich es genauer wissen. So begann ich am 06.04.2015 mit dem Saft trinken…

 

Da ich normalerweise eine Pizza in wenigen Minuten verspeisse merkte ich aber schnell, dass ich mir da etwas ziemlich „ätzendes“ vorgenommen habe.

 

Ein kurzer Beschrieb meines „bisherigen Leidensweges“

 

Tag 1: HUNGER und aus irgendwelchen Gründen Kopfschmerzen

Tag 2: KALT und zwar die ganze Zeit sprich sicher niemals im Winter Fasten

Tag 3: ENTZUGSERSCHEINUNGEN… die Gedanken kreisen die ganze Zeit nur ums Essen!!

Tag 4: Ich fühle mich gut und freue mich sogar auf meinen frischen Apfel-Rübli Saft

Tag 5: Der morgen beginnt gut… Der Mittag endet vor einer Pizza…..

Tag 6: Gestern Pizza in Mailand heute Kohlsaft zuhause als Strafe….

 

Die Erkenntnis… Faste wer will, ich werde es sicher nicht wieder tun…

Die ganze Aktion hat mir schlussendlich nur eines gebracht… Ich weiss es wieder mal umso mehr zu schätzen was ich täglich im Kühlschrank und auf dem Teller habe. Denn mal ehrlich Essen verbindet, macht glücklich und hält gesund, wieso also darauf verzichten ausser man hat eine leicht masochistische Ader.

 

Was haltet Ihr vom Fasten? Würde es einer versuchen?

 

Gruss Alex

Helden

Website: http://konsumhelden.ch

4 Comments

  1. Nicola sagt:

    Ehrlich gesagt würde ich es kaum aushalten zu fasten. Eine Ausnahme wäre, wenn ich eben „Fat,Sick, Nearly Dead“ wäre, aber nur dann… Toller Selbstversuch!

  2. Koko sagt:

    Hallo Alex, danke für dein Erfahrungsbericht. bin selbst gerade am fasten, tag 6. Bis jetzt läuft es gut, mich fasziniert wie gut man noch funktioniert, selbst nach 6 tagen keine nahrung. Der Körper ist echt ein Wunderwerk. Aber den Appetit kenne ich auch. Ich weiss noch nicht wann ich aufhöre, schau wie lange es mir gut geht. Aber länger als 10 tage traue ich mir noch nicht zu. Probier es irgendwann noch mal aus, dann wenn du es wirklich willst. Liebe Grüsse

    • Alex sagt:

      WOW!! 10 Tage…

      Ja mal schauen ob ich es irgendwann nochmal probiere.
      Ich hatte jedenfalls nach den paar Tagen genug.

      Inzwischen dürfte es ja schon Tag 13 sein.

      Viel Spass noch.

      Gruss Alex

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