Faire Kleider?

posted September 7th, 2015 · by Jugendparlament Luzern · in Mode & Lifestyle

In unserer heutigen Welt gibt es sehr billige Jeans ab bereits 15 Franken oder  T-Shirts für 7 Franken,  aber ist es auch fair, diese zu kaufen?

 

Nein, eigentlich nicht: Denn die Näherinnen von Bangladesch zum Beispiel arbeiten unter harten Bedingungen. Sie arbeiten  6 Tage pro Woche je 9 Stunden in einer Fabrikhalle  in der es laut und heiss ist. Häufig arbeiten auch Kinder das ihre Familie genug Geld für Essen haben. Die Kinder gehen auch nicht mehr in die Schule und haben wenig Freizeit. Aber warum gibt es so billige Kleider?

 

Die meisten grossen Marken produzieren ihre Sachen fast nur noch in Billiglohnländern wie Bangladesch. Weil die Sachen nicht mehr viel kosten, achten die Leute nicht mehr so sehr darauf und schmeissen die Sachen schnell wieder weg. Bei der Produktion werden auch giftige Stoffe frei gesetzt  und es kommt leider manchmal vor das die Sicherheit nicht gut ist und eine ganze Fabrikhalle brennt und das Abwasser wird einfach in Fluss geleitet.

 

Wir können leider an den konkreten Arbeitsbedingungen der Frauen und Kinder in Bangladesch nicht viel ändern, aber wir können dennoch etwas tun: Wir können faire gehandelte Kleider kaufen, die zwar etwas teurer sind, als die anderen, aber dann wissen wir wenigstens, dass die Menschen, die diese Kleider hergestellt haben, gerecht bezahlt werden. Fair gehandelte Kleider haben ein Label. Es gibt Labels, die von unabhängigen Stellen geprüft werden, u.a.: GOTS (Bio-Baumwolle), Max Havelaar (Fair Trade–Baumwolle), Öko-Tex 100 (Schadstofffreiheit) etc. und es gibt firmeneigene Labels, u.a.: Migros Eco, Conscious Collection von H&M, etc.

 

Quelle: Das Kinder und Jugendmagazin tut

 

Einige weitere Links zum Thema Fair Fashion:

http://www.aktiv-gegen-kinderarbeit.de/firmen/firmenliste/

http://www.saubere-kleidung.de

Jeder kann einen Beitrag leisten für faire und Menschenwürdige Arbeitsbedingungen.

 

Weitere Blogpost vom Themenmonat „Fair Fashion“:

Jugendparlament Luzern

Website: http://jupalu.ch

3 Comments

  1. Stefan sagt:

    Alle haben einen Nachhaltigkeitsbericht doch wem kann man wirklich trauen?

    • Lara sagt:

      Ja, dass denke ich mir manchmal auch.
      Mein Problem ist, die Finanzierung. Wie kann ich mir Bio- und Fairtraidemarken leisten und trotzdem einen angemessenen (nicht überfüllten) Kleiderschrank haben?

  2. heubergen sagt:

    Wärst du ein Deutscher/Deutsche wäre mir klar wieso du solchen Stuss verbreitest, aber so?

    Welcher Mensch hat zuwenig Geld um „faire“ Kleider zu kaufen? Die 20-50% Aufpreis auf schon günstiges Zeug ist doch egal.

    Etwas dass ich ganz konstuktiv (erneut) vermisse, ist die kritische Seite. Auch schon ein Satz wie solcher hätte das Mindeste erfüllt:
    Auch wenn diese Kleider mehr kosten, wird die Unabhängigkeit und die fairere Produktion von viele Organisationen und Privatpersonen weltweit andauernd angezweifelt.

    Oder du hättest natürlich auch reinen Tisch machen können und einfach sagen was Sache ist. Und zwar dass diese Labels nichts bringen und nur Geldmache sind.

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