Effizienz im digitalen Zeitalter

posted Juni 9th, 2015 · by Jugendparlament Luzern · in Mode & Lifestyle

Besser, schneller und mehr!

Mit diesem Satzfragment konfrontiert, entwickeln heute viele Menschen eine reflexartige Abwehrhaltung. Es steht für Dauerstress und Leistungsdruck. So zumindest nehme ich das wahr. Doch was ist falsch an „besser, schneller und mehr“? Wir verfügen heute über Möglichkeiten mit denen exakt dies möglich ist, ohne jedoch von den negativen Attributen betroffen zu sein, die damit verbunden scheinen. Apps etwa geben uns Möglichkeiten zur Verminderung unserer Opportunitätskosten, von denen frühere Generationen nur träumen konnten (während sie auf den Briefträger warteten, der ihnen die bereits beim Drucken veralteten Nachrichten mit der Zeitung überbrachte). Ein Problem, mit dem wir heute nicht mehr konfrontiert sein sollten. Im Folgenden möchte ich auf einige Punkte eingehen, welche ich in meinem Leben bewusst verändert habe, um meine Zeit besser zu nutzen und mir Ärger zu ersparen. Lest euch die Punkte durch und probiert aus, was euch anspricht.

 

Punkt 1: Podcasts hören. Meiner Ansicht nach ein Privileg unserer Generation, das wir nutzen sollten. Es gibt unendliche viele interessante, lehrreiche oder zumindest witzige Podcasts, mit denen wir unsere Zeit beim Pendeln besser nutzen können. Immer dieselbe Musik auf derselben Strecke für Monate zu hören ist meiner Ansicht nach Zeit, die besser genutzt werden könnte (nichts gegen Musik im Allgemeinen oder gelegentliches Musikhören). Beispiele empfehlenswerter Podcasts: SRF4 Zeitblende, SRF4 Wirtschaftswoche, SWR2 Wissen. Eine passende App findet sich in allen gängigen App-Stores.

 

Punkt 2: Inbox verwenden. Eine tolle Google-App, die hoffentlich bald die Nachfolge von Gmail antritt. Einfach anschauen, das Ganze ist selbsterklärend und spart ungemein Zeit.

 

Punkt 3: Ein guter Nachrichtenmix kombiniert mit der Pocket-App. Wir haben heute die Wahl zwischen verschiedensten journalistischen Erzeugnissen. Wer sich gegen die Gratis(!)-Erzeugnisse, etwa von Zeit Online und NZZ wehrt und sich mit Sensationsjournalismus zufrieden gibt kann dies tun. Im Zusammenspiel mit längeren Feuilleton-Artikel und Hintergrundrecherchen entfaltet Pocket jedoch seine volle Wirkung. Unbedingt ausprobieren!

 

Punkt 4: ÖV-Tickets auf dem Handy lösen. Das mag banal tönen, viele meiner Freunde wehren sich jedoch erfolgreich gegen den Siegeszug der Moderne und stellen sich munter in die Schlangen vor den SBB-Automaten am Bahnhof. Eine einmalige Installation und Einrichtung ergeben Zeitersparung und Glück bis in alle Ewigkeit.

 

Punkt 5: Handy-Einstellungen, App-Aktualisierungen und Systemsoftwareupdates. Meine Empfehlung: Durchlesen, einrichten, sich viele Probleme ersparen und von vielen bislang unbekannten Nettigkeiten seines Mobiltelefons profitieren.

 

Verfasser: Janik Steiner

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Jugendparlament Luzern

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